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Abschied vom ortsnahen Einkaufen!

Ortsnahes Einkaufen - Für die Bewohner zwischen Elsener und Neuhäuser Straße in Paderborn ein ausgeträumter Traum!

Nach Wegfall von Hausarzt und Apotheker gibt es nun auch seit einem Monat auch keinen Rewe mehr. Nachdem es schon lange keine Bankfilialen und selbst keine Bankautomaten mehr gibt, wird weiter an der Infastruktur der Neuhäuser Straße - Elsener Straße die Axt angelegt. Neue Häuser entstehen, wo die Bewohner einkaufen sollen, die Frage stellt sich in Paderborn keiner. Uns wird erklärt, das man keinen Vollsortimenter braucht. Discounter mit Ihrem abgepackten Fleisch und ihrer lieblosen Produktdarbietung sollen halt genügen.

Die Bevorteilung der Riemeke Straße zu Ungunsten der Neuhäuser Straße und Elsener Straße ist eine Frechheit und nicht mehr hinnehmbar. Leider rührt sich hier aber auch kein Widerstand, was vielleicht an Corona liegt. Dafür dürfen wir nun zusehen, wie wir durch die mit Straßenparkern verstopfte Erzberstraße in die Klöcknerstraße kommen und dort unter Umständen noch nicht mal einen Parkplatze kriegen. So bleibt dann schon mal nichts anderes übrig als kehrt zu machen und in die Stadtheite zu fahren - alles toll für die Umwelt.

Alles in allen ist es eine unverständlich dass man unser Viertel zu einer Schlafstadt degradiert. Erst vor kurzem wurde nach von der Stadt Lösungsvorschläge für Verkehrsbewältigung im Internet gesucht. Früher konnte man hier zu Fuss zum Einkaufen, jetzt gurkt man duch die halbe Stadt. Der Kahlschlag hier an den Einkaufsmöglichkeiten wird die Verkehrsprobleme nur vergrößern.

Ortsnahes Einkaufen ist ein Schlüssel zur Verkehrsvermeidumg. Wenn Gier und Inkompetenz das aber verhindern, dann sollte man nicht die Last mit immer teureren Abgaben auf die Bürger abschieben. Für den Einkauf zumindest werde ich mir jetzt wohl einen stinkenden alten Diesel-SUV zulegen. Dann kriegen die Leute es zumindest Geruchlich mit, wenn ich diese prinzipiell überflüssigen Touren machen mus.